Bei Instagram ist Alium inzwischen der Favorit bei allen Hobbygärtner und man sieht kaum Gartenbilder ohne die „lila Bälle“. Und ganz ehrlich – vor ein paar Jahren wurde ich von diesem Alium Fieber regelrecht angesteckt, denn diese Blumen sind wirklich einzigartig.
Mit seinen oftmals großen Blütenbällen auf den kräftigen Stielen gehört der Zierlauch zu den wirkungsvollsten und imposantesten Zwiebelblumen. Jede Blütenkugel ist mit vielen filigranen Sternblüten zusammengesetzt und in meinem Garten blühen sie in Violett und Weiß. Vor zwei Jahren habe ich eine Mischung (insgesamt an die 100 Stück) aus Alium Mount Everest, Purple Sensation, Purple Rain und Gladiator in unserm Gartencenter gekauft. Die Alium Zwiebel haben sich verkauft wie warme Semmel und meine Nachbarin war zwei Tage später schon zu spät – ausverkauft!
Die Zwiebel können im Zeitraum von Ende September bis zum ersten Frost gesetzt werden. Die Erde sollte durchlässig sein und der Standort sonnig. Die Pflanztiefe ist abhängig von der jeweiligen Zwiebelgröße und das Loch muss dreimal so tief sein, wie die Zwiebel hoch ist. Alium lässt sich mit allen Stauden gut kombinieren und auch im Rosenbett sehen sie wunderschön aus. Schon die Entwicklung ist spannend. Versteckt in einem Hüllenblatt, das langsam vertrocknet, bilden sich die Blütenbälle, die oft bis Anfang Juli blühen.
Der Zierlauch braucht keine großen Pflegemaßnahmen, lediglich im zeitigen Frühjahr habe ich Kompost ins Beet gegeben. Nach der Blüte verblasst die Farbe, doch es entwickelt sich ein goldgelber Samenstand der in Trockensträußen ein tolles Bild gibt. Nicht nur der Hobbygärtner ist von den Zwiebelblumen begeistert. Alium sind ein Leckerbissen für Bienen und andere Insekten.
Auch bei Floristen ist Alium sehr beliebt – die Blütenbälle sind wirklich außerordentlich wirkungsvoll in Sträußen. Im Herbst werde ich wieder ein wenig „nachlegen“. Es gibt doch tatsächlich ein paar Stellen in meinem Garten wo noch dringend Alium stehen sollten 🙂